Archive for the ‘Biographie’ Category

Das Leben ist viel zu kurz, um anderen Leuten keine Freude zu machen

Wednesday, November 9th, 2011

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Was ist ein Sufi anderes als ein höchst ausgebildeter Clown? Was ist ein Clown anderes als ein höchst ausgebildeter Sufi?

Maulana’s Quote of the Day passt hierzu mal wieder wie die Faust aufs Auge:

People should have the intention to make the Lord pleased with them. That is all. All other intentions are useless. [more]

“Das mein Mann zu mir zurück kommt”

Tuesday, May 5th, 2009

… steht in kleinen, krakeligen, verzagten Lettern im Buch der Bitten und Danksagungen der Marienkapelle unseres Uniklinikums… Ya Rabb, lass es in Erfüllung gehen!!

“Versuchen Sie Ihren Ärger zu vergessen, sonst geht das auf das Herz”

Monday, July 28th, 2008

Bambang Irawan – Das Verlängerungskabel Gottes in Indonesien

Frauen können besser dienen

Monday, January 28th, 2008

… das meint auch 2-Sternekoch Peter Nöthel. Sheikh Hassan hat in einer seiner letzten Sohbets gesagt, dass wir morgens nach dem Aufwachen überlegen, was Allah für uns tun kann (Kirsch- oder Erdbeermarmelade), aber nicht, was wir für Allah tun können. Am einfachsten ist es, was (uneigennützig) für andere Menschen zu tun. Dann tut man schon mal nichts für sich selbst: Es ist eher für Allah als der ganze übrigre Denk-Kram. Vielleicht sind deshalb Frauen vor den Männern bervorzugt? (6 von 7 Toten in der Endzeit sind Männer, Frauen haben ein feineres Herz etc.)

Totenzettel anno 1955

Monday, May 7th, 2007

Halleluja! Ich wünschte, dass mein Totelzettel auch so aussähe wie der meines Urgroßvaters!

Jesus, Maria, Josef, Rochus. Denn wird es keinen Tod mehr geben, keine Trauer, keine Klage und keinen Schmerz. Ich werde alles neu machen. (Aus der Liturgie des Sterbetages.)
Wie eine tröstliche Verheißung steht dieses Wort über dem christlichen Sterben unseres Mitbruders, des Herrn Fritz Kerlé den Gott am 9. November 1955 zur ewigen Vollendung rief. Der liebe Verstorbene war geboren am 6. Okt. 1872 zu Kempen, Ndrh. Er vermählte sich am 1.August 1900 mit Maria Müller aus Münster i. W. zu einer glücklichen Ehe. Diese wurde von Gott gesegnet mit einem Sohne und vier Töchtern, wovon der Herr des Lebens eine im Alter von 9 Jahren wieder zu sich nahm. Mehr als 30 Jahre war der Heimgegangene der führende katholische Buchhändler M.Gladbachs. Das Vertrauen seiner Kollegen rief ihn an die Spitze des Verbandes katholischer Sortimenter Deutschlands. Als kundiger Freund der Musik war er Mitbegründer des städt. Musikvereins Cäcilia und des Madrigalchores. Ein Freund der Werke Gottes in der Natur, war er weithin bekannt als froher Wanderer und Bergsteiger. Sein frohes Wesen, gepaart mit christlichem Gottvertrauen, ließ ihn die Wechselfälle des Lebens und die mannigfachen Beschwerden des Alters siegreich bestehen und öffnete ihm die Herzen aller, die ihn kannten. Nach den Jahren seiner beruflichen Tätiqkeit schenkte Gott ihm noch einen langen, gesegneten Lebensabend an der Seite seiner Gattin in Dalheim. Am letzten Herz-Jesu-Freitag empfing er, ohne zu wissen, daß der Tod schon so nahe hinter ihm stand, ehrfurchtsvoll die heilige Kommunion. Alsbald rührte ihn der Bote Gottes an. Als er aus seiner Bewußtlosigkeit erwachte, fragte er besorgt, ob er auch die hl. Sterbesakramente erhalten habe. In der Kraft der himmlischen Stärkung ging er getrost in Gottes Gnade heim zu seinem Schöpfer und Erlöser. Er ruhe in Gottes heiligem Frieden.

Lefke Life

Wednesday, May 2nd, 2007

Die Berichte von meiner Woche auf Zypern sind auch im Presseblog der Osmanischen Herberge zu lesen.

Abfahrt

Monday, April 30th, 2007

Die Abfahrt verläuft umgekehrt zur Ankunft. Koffer packen, Auto besteigen, man läßt Lefke hinter sich, fährt schnurgerade auf die Hauptstrasse in Gemikonagi zu … Doch halt: Ist nicht alles wie verwandelt!? Das kurze Stück Meer in Gemikonagi, auf das man zufährt, leuchtet windstill und verheissungsvoll wie ein Stück vom Paradies, die Berge des Pentadaktylos leuchten im Morgennebel voll Liebe, der Wagen rollt sanft und sicher auf Engelsschwingen, das Herz ist ruhig und heiter (auch wenn man genau weiß, dass später der Wind wieder auffrischen und es in Unruhe versetzen wird…), statt Ungeduld ist grenzenlose Geduld angesagt. Und jetzt erst fällt mir auf, dass am Anfang und Ende dieses Weges ja zwei heilige Frauen stehen – Hajji Anne in Lefke und Hala Sultan in Larnaca (möge Allah mit ihnen zufrieden sein und ihr Andenken heiligen).

Was habe ich in dieser kurzen Woche noch erlebt/gelernt?
Ich habe dank der guten Versorgung (abgesehen vom Döner :-) ) bestimmt zwei Kilo zugenommen, worüber mich aber das Sheikh(?)-Wort “Ein Mann ohne Bauch ist wie ein Haus ohne Möbel” hinwegtröstete. Noch ein türk. Spruch (von Sawasch): “Sei heilig wie Wasser.” hm, okeee… Und hier der dritte Spruch (aus dem Hagakure), der mir ab und an half: “Matters of great concern should be treated lightly. – Matters of small concern should be treated seriously…” (MP3)

Ach ja, und dann die obligatorische Frage am Abend des Abreisetags: “Who is going to die?” (Abdullah meldet sich vorlaut: “Ich! Ich!”) … ähem, es hieß wohl: “Who is going today?” ;-) Wie auch immer – wir kommen wieder! Insha’llah ganz bestimmt …

Lefkoşa

Monday, April 30th, 2007

Als ich vor der Selimiye-Moschee stehe, kommt mir eine “nette” Erinnerung an die guten alten Tage hoch, als alle Gaeste spaet abends mit Sheikh Effendi in dem kleinen Raum dinierten, der heute zwischen Sheikh-Haus und Moschee liegt:
Nach dem Juma in Lefkoşa hatte Jamaluddin auf Geheiss des Sheikhs etwas “Besonderes” aus einem Süssigkeitenladen direkt neben der Moschee mitgebracht, das dem hohen Besuch nach dem überreichen Mahl als krönendes Abschlussdesert kredenzt werden sollte. Wir kannten diese lokale Spezialitaet nicht und bıssen herzhaft und frohgemut in die an Halva erinnerende Süssspeise. Würg. Kau. Würgwürg. Kaukau… Hm, was war denn das?? Nachdem wir den ersten Bissen noch halbwegs würdevoll hinunterbekommen hatten, bot uns Sheikh Effendi noch mehr an: Es sei noch etwas da, wer hat noch nicht, wer will nochmal?! Alle lehnten dankbar ab – es war “Ox-Food”, der (fast) ungeniessbare Bodensatz aus den Sesammus-Faessern. Und Sheikh Effendi hatte seinen Spass mit uns, er amüsierte sich köstlich über uns!

Siebter Tag – Rosen aus Sheikh Effendis Garten

Monday, April 30th, 2007

Sheikh Effendis Garten in Lefke erstrahlt zur Zeit in herrlicher Blütenpracht, hier einige der schönsten Rosen.

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Weitere Rosen …
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Sechster Tag – Sohbet

Sunday, April 29th, 2007

Sheikh Effendi hält zur Zeit nur an Sonntagen eine Sohbet – nach dem Mittagsgebet, zu dem auch viele Gäste kommen. Diesmal ging es um ein Prophetenwort, dass man nie aufhören sollte zu lernen. Sheikh Effendi stellte als erstes und wichtiges Lernziel heraus, dass man sich selbst kennen sollte. Das Wissen um das Wesen und die Schöpfung der eigenen Person – physisch und geistig. Das gesamte Wissen aller Wissenschaftler würde noch nicht mal ausreichen, auch nur einen Moskito zu verstehen – um wieviel weniger dann einen Menschen! Die komplette Lecture ist demnächst hier zu finden – wie alle Lectures als Podcast.