Warum sind die anderen so böse mit mir?
1. Stufe: Das ist das Ego des Anderen. Wie klingt das Klatschen einer Hand? Ich halte also nicht dagegen, sondern warte ab, bis der “Anfall” (in 5 Minuten oder 5 Stunden oder 5 Tagen oder 5 Wochen oder 5 Monaten oder 5 Jahren) vorbei ist.
2. Stufe: Damit ich lerne, mich nicht von anderen abhängig zu machen sondern nur von Allah. Die einzige erlaubte Frage ist “Oh Allah, wie kann ich dich erfreuen? Mit welcher Handlung kann ich dir Freude machen?” Und wenn Allah mit einem erfreut ist, macht er es, dass alle mit einem erfreut sind - aber das ist mir dann auch schon egal…






Als uns Unser Herr gefragt hat: “Alastu bi rabbikum” (Bin ich nicht euer Herr) haben wir alle, die wir dort gestanden sind, geantwortet: “Bala Schahidna” (Jawohl wir bezeugen es). [7:172, 3:81, 33:7] Wenn wir nun bei jedem Gebet Allahu akbar sagen (Gott ist groß), dann ist das nicht einfach nur ein Spruch, ein Statement, ein Glaubenssatz, sondern jedesmal treten wir damit wieder in den Bund mit Allah Almighty ein. Wir bezeugen mit jedem Allahu akbar diese Schwur vom Anbeginn der Zeit, wir stehen wieder vor Ihm. Bei Alastu bi rabbikum wie im Gebet stehen wir vor Ihm. Und dies ist das Wunderbare am Gebet, dass wir uns bei jeder Beugung, bei jedem Ruku, bei jeder Sajda und bei jeder Bewegung den Schwur, den Bayat mit Allah Almighty nicht nur erinnern sondern auch jedesmal wieder erneuern dürfen.