Archive for the ‘Gedanken’ Category

Abhängigkeiten

Friday, January 22nd, 2010

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Warum sind die anderen so böse mit mir?

1. Stufe: Das ist das Ego des Anderen. Wie klingt das Klatschen einer Hand? Ich halte also nicht dagegen, sondern warte ab, bis der “Anfall” (in 5 Minuten oder 5 Stunden oder 5 Tagen oder 5 Wochen oder 5 Monaten oder 5 Jahren) vorbei ist.
2. Stufe: Damit ich lerne, mich nicht von anderen abhängig zu machen sondern nur von Allah. Die einzige erlaubte Frage ist “Oh Allah, wie kann ich dich erfreuen? Mit welcher Handlung kann ich dir Freude machen?” Und wenn Allah mit einem erfreut ist, macht er es, dass alle mit einem erfreut sind - aber das ist mir dann auch schon egal…

Weltwunder

Sunday, November 22nd, 2009

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Die Adam’s Bridge verbindet den indischen Subkontinent mit Sri Lanka. 51 teils klitzekleine Koralleninseln und Riffe sind wie an einer Perlenkette aufgereiht und bilden eine natürlichen Weg zwischen den beiden Ländern, der wohl bis ins 15.Jh. noch gangbar war. Ehre sei Gott in der Höhe für dieses wahrhafte Weltwunder!

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Scheibenkleister

Wednesday, August 19th, 2009

Oh, Rabbi, Du bist der Meister der Herzen. Und wir? Wir sind die Meister des Scheibenkleisters.

Drugs don’t cure, just kill the pain

Friday, August 14th, 2009

If “Drugs don’t cure, just kill the pain” (Maulauna Sheikh Nazim), why take drugs anyway? Drugs will only suppress the symptoms, let you think there’s no basic illness at all. Drugs therefore allow you to go on as usual. But according to my belief, “Illness is the rope which pulls me to Allah”. The illness force me not to go on as usual, but to change my life, bad characteristics, achieve good manners, and so on. Drugs will veil that spiritual incentive and hinder the process.

Bala Schahidna = Allahu akbar

Friday, August 7th, 2009

allah Als uns Unser Herr gefragt hat: “Alastu bi rabbikum” (Bin ich nicht euer Herr) haben wir alle, die wir dort gestanden sind, geantwortet: “Bala Schahidna” (Jawohl wir bezeugen es). [7:172, 3:81, 33:7] Wenn wir nun bei jedem Gebet Allahu akbar sagen (Gott ist groß), dann ist das nicht einfach nur ein Spruch, ein Statement, ein Glaubenssatz, sondern jedesmal treten wir damit wieder in den Bund mit Allah Almighty ein. Wir bezeugen mit jedem Allahu akbar diese Schwur vom Anbeginn der Zeit, wir stehen wieder vor Ihm. Bei Alastu bi rabbikum wie im Gebet stehen wir vor Ihm. Und dies ist das Wunderbare am Gebet, dass wir uns bei jeder Beugung, bei jedem Ruku, bei jeder Sajda und bei jeder Bewegung den Schwur, den Bayat mit Allah Almighty nicht nur erinnern sondern auch jedesmal wieder erneuern dürfen.

God created man weak. And ego strong …

Monday, August 3rd, 2009

Why does Allah almighty created mankind weak, raising them as weak creatures, but equipped with an strong Ego, an absolut square-headed, dominant and stubborn egoistic self? I’m trained to accept the meaning in everything, I look always to a meaning, a sense. What is the sense of a weak being with a strong ego? Humility? Because we’re always forced to fail and subsequently be humble?

Sheikh Nazim Effendi: gottvoll

Friday, July 17th, 2009

Heute in A.M.Textor: “Sag es treffender” zufällig bei der Suche nach Synonymen für “spaßig” über den Begriff “gottvoll” gestolpert. Es steht mit folgenden Begriffen in engem Zusammenhang:

komisch, gelungen, gediegen, witzig, ulkig, köstlich, kostbar, possierlich, grotesk, burlesk, possenhaft, schwankhaft, lächerlich, putzig, schnurrig, urkomisch, zwerchfellerschütternd, zum Schießen, unbezahlbar.

Ja, nach der gestrigen Sohbet kann ich all’ dies nur bestätigen: Sheikh Effendi ist wirklich unbezahlbar … zwerchfellerschütternd … urkomisch ;-)

Religion ist … eine Richtung des Herzens

Monday, June 8th, 2009

Religion ist etwas unendlich Einfaches, Einfältiges. Es ist keine Kenntnis, kein Inhalt des Gefühls, es ist keine Pflicht und kein Verzicht, es ist keine Einschränkung: sondern in der vollkommenen Weite des Weltalls ist es: eine Richtung des Herzens … Daß der Araber zu gewissen Stunden sich gegen Osten kehrt und sich niederwirft, das ist Religion. Es ist kaum “Glauben”. Es hat kein Gegenteil. Es ist ein natürliches Bewegtwerden innerhalb eines Daseins, durch das dreimal täglich der Wind Gottes streicht, indem wir mindestens dies: biegsam sind.” [Rainer Maria Rilke, Brief vom 28. 12. 1921]

It’s music which leads me to love

Sunday, May 17th, 2009

Long time ago since I last heard this wonderful Talking Heads. Beside their true-to-the-limit lyrics, the melody made me dancing, singing, rejoicing…

Feet on the ground
Head in the sky
It’s ok I know nothing’s wrong . . nothing

Hi yo you got light in your eyes
And you’re standing here beside me
I love the passing of time
Never for money
Always for love

Home - is where I want to be
But I guess I’m already there
I come home - she lifted up her wings
Guess that this must be the place
I can’t tell one from another
Did I find you, or you find me?
There was a time Before we were born
If someone asks, this is where I’ll be . . . where I’ll be

Lös’ die Bremse!

Thursday, April 9th, 2009

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Heute morgen vor Fajr erschien im Spiegel meines Herzens die be(un)ruhigende Erkenntnis, dass Allah uns mit einer gewaltigen Anziehungskraft zu sich zieht. Wir müssen gar nichts tun ausser die Bremse zu lösen, die uns daran hindert zu ihm zu “rollen”. Dies ist unsere einzige Aufgabe. Erstmal / Einmal alles was bremst in uns über Bord zu werfen, (die bremsenden Kräfte) loszulassen und sich so richtig seinem Sog hingeben! Gottesdienst ist nichts Aktives sondern zutiefst passiv. Lass einfach alles hinderliche hinter dir, lass los und gib dich (dem süßen Sog) hin - mehr ist nicht nötig für vollkommene Glückseligkeit.

Den ganzen Tag, das ganze Leben kämpfen wir gegen diesen Sog an und verwenden unendlich viel Energie um Ihm zu entkommen. Ich muß euch nicht sagen, wie erleichternd es ist das Kämpfen aufzugeben und sich hinzugeben. Das ist vielleicht die Essenz des Sufi, sein Wesens-Merkmal (im Vergleich zu angestrengten und verklemmten Wiemacheichnurallesrichtig Betern). Sich nicht verklemmen sondern loslassen - das ergibt die selbstverständliche Leichtigkeit und Schönheit des Betens von Sheikh Effendi.

Insofern resembles dieses Loslassen natürlich dem Loslösen der Seele aus dem Körper.