Archive for the ‘Presse/Funk/TV’ Category

Rassismus II: Schönheitsoperationen statt Schleier

Monday, January 4th, 2010

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Auch dieser Artikel wird in dem gewaltigen Gesellschaftsspiel “Islam Bashing” untergehen, das wir zur Zeit erleben. Keine Zeitung, keine Fernsehsendung, kein Moderator ist sich zur Zeit zu blöd, um in die Kerbe des frauenfeindlichen Islams zu schlagen. Dummheit ist es ja auch nicht, denn es bringt ja Quote. Nun ist mit Petra Wild ein Stück Wahrheit in konzentrierter Form zu finden - für denjenigen, der es hören mag.

Petra Wild, 29.12.2009 in Telepolis: Schönheitsoperationen statt Schleier

Der Kampf der “Islamkritiker”, wie sie sich selbst gerne nennen, gilt einem Islam, den sie selbst erfunden haben oder anders: Sie haben sich den Islam so hergerichtet, wie sie ihn brauchen, um auf ihn einschlagen zu können.

Und überaus interessant die geschichtlichen Vergleiche, die sie zieht, und die Zahlen, die sie vorlegt:

Der Themenkomplex Frauen und Sexualität ist neben dem der Gewalt bereits seit den Kreuzzügen das zentrale Thema antimuslimischer Propaganda. Damals wurde den Muslimen allerdings eine allzu große Sinnlichkeit und Libertinage vorgeworfen.[2] Dass den Muslimen heute das genaue Gegenteil vorgeworfen wird , gründet weniger im Verhalten der Muslime selbst als in der Veränderung des Selbstbildes westlicher Gesellschaften, die sich gerne als “aufgeklärt”, “zivilisiert” und “emanzipiert” sehen.

Wie wenig auch das mit der Realität zu tun hat, wie wenig patriarchale Machtverhältnisse auch in Europa und den USA überwunden sind, zeigen die fortgesetzte Diskriminierung am Arbeitsplatz und das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. 40% aller Frauen in Deutschland haben seit ihrem 16. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt.[3] UNIFEM zufolge erleben [extern] 40-50% aller Frauen in den EU-Staaten sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz. In den USA werden 83% aller Schülerinnen zwischen 12 und 16 Jahren an öffentlichen Schulen Opfer von sexuellen Übergriffen. In den USA werden jede Woche 25 Frauen von ihren (ehemaligen) Partnern ermordet, das sind mehr Frauen als zum Beispiel innerhalb eines Jahres in Jordanien wegen der “Ehre” ermordet werden.[4]

Der europäische Kolonialismus ersetzt das einheimische Patriarchats durch ein an westlichen Strukturen orientiertes

Die Unterdrückung von Frauen in muslimischen Gesellschaften auf den Islam zurückzuführen, ist eine Erfindung des europäischen Kolonialismus des 19.Jahrhunderts, der ideologisch als “mission civilisatrice” oder “the white man’s burden” verbrämt wurde. Als Beleg für die “Minderwertigkeit” und “Unzivilisiertheit” der Muslime musste unter anderem die Frauenunterdrückung herhalten.[5] Nicht nur aus dem viktorianischen England sind weiße Männer zur Rettung muslimischer Frauen ausgezogen, auch der Krieg gegen Afghanistan wurde mit der Notwendigkeit zur “Befreiung” der Frauen begründet. Gemeint war und ist damit freilich nie mehr als die Ersetzung des einheimischen Patriarchats durch ein an westlichen Strukturen orientiertes, mit dem Kapitalismus kompatiblen Patriarchat: Schönheitsoperationen statt Schleier. In beiden Fällen bestimmt “die Tyrannei des männlichen Blicks”, wie Frauen aussehen.

Frauenunterdrückung: Vorwand zur Dämonisierung des Islams

Aber rassistischen Stereotypen ist mit Fakten nicht beizukommen. Dass es bei diesen Stereotypen weniger um die Frauen selbst geht als um Vorwände zur Dämonisierung des Islams, zeigt sich auch an der ausgeprägten Doppelmoral, die damit einher geht. Patriarchale Gesellschaftsstrukturen bestehen weltweit und zeigen sich in höchst unterschiedlichen Formen. Die christliche und jüdische Religion haben nicht weniger frauenfeindliche Züge als der Islam, ohne dass diese Religionen deswegen pauschal dämonisiert würden. Die linke ägyptische Feministin Nawal al-Saadawi bezeichnet den Islam sogar als die frauenfreundlichste unter den drei großen montheistischen Religionen. In Jerusalem greifen jüdische Fundamentalisten regelmäßig diejenigen Frauen körperlich an, die in ihren Augen “unzüchtig” gekleidet sind. Würde diese relativ marginale Erscheinung zum Wesen des Judentums und dieses per se zur frauenfeindlichen Religion erklärt, würde zu Recht der Vorwurf des Antisemitismus erhoben.

Wer die Macht über die Medien hat, verstärkt negative Botschaften und erzeugt so Rassismus

Mit dem Islam ist das anders. Kein Vorurteil, keine Unwahrheit, keine Übertreibung wird ausgelassen. Über den Islam und die Muslime darf alles gesagt werden, ohne dass sich Protest regte. Muslime sind von ganz oben “zum Abschuss freigegeben” – innerhalb Europas vorwiegend im übertragenen Sinn, außerhalb Europa buchstäblich.

Terrorismus, Medien und Staatsschutz: Eine gefährliche Mischung

Thursday, November 26th, 2009

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Ein Käfig voller Enten? Recherchen zur Sauerlandzelle Von Walter van Rossum. Deutschland Radio 12.5.2009

Betrachtet man die Geschichte der sogenannten Sauerlandbomber aus der Nähe, dann bleibt wenig übrig von den eiskalten Terroristen, die von Al Kaida gesteuert die Superbombe in Deutschland zünden wollten. Wir sehen Amateure, die mit ungeeigneten Chemikalien gefährlich rumhantieren und sich geradezu grotesk auffällig benehmen. Die angeblichen Verbindungen zur Crème des internationalen islamistischen Terrorismus sind reichlich undurchsichtig. Man muss, die bekannten Fakten nüchtern betrachtet, die medial verbreitete Geschichte von der generalstabsmäßig organisierten und durchgeführten Geheimoperation der Sicherheitsbehörden gegen die zum Blutbad entschlossenen Terroristen aus guten Gründen bezweifeln. Beunruhigender sind die deutlichen Hinweise auf die Verstrickungen der verschiedenen Geheimdienste in die Aktivitäten der verdächtigen jungen Männer. Genauso beunruhigend ist aber auch, dass der überwiegende Teil der Medien von den Ungereimtheiten der offiziellen Darstellung aus Kreisen der Sicherheitsbehörden keine Notiz zu nehmen bereit ist, geschweige denn sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit macht.

Hebammen für’s Sterben

Wednesday, November 25th, 2009

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Der Münchener Palliativmediziner Gian Domenico Borasio:

Hilfreich ist es, die Parallele zwischen Geburt und Tod zu sehen. Beide sind physiologische Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Diese natürlichen Prozesse laufen dann am besten ab, wenn sie von Ärzten möglichst wenig gestört werden. Was wir im Grunde brauchen, sind Hebammen für das Sterben. Wie bei der Geburt gibt es allerdings etliche Fälle, bei denen ärztliche Intervention notwendig ist, und einige wenige Fälle, die einer hochspezialisierten Palliativmedizin bedürfen.

Und auf die Frage “Und wie möchten Sie sterben?” sagt der doch glatt:

Ein fernöstlicher Meister sagte einmal: Meine Religion besteht darin, mich auf meinem Totenbett nicht schämen zu müssen. Das würde ich mir wünschen.

(dying without shame scheint eine buddistisches Vorstellung zu sein)

Was ich schon immer über das Träumen wissen wollte, aber nie zu fragen wagte …

Friday, November 20th, 2009

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Interview mit Neurowissenschaftler und Traumforscher Mark Solms in Spiegel Online: “Nachts offenbart sich unsere tierische Seite”.

Wenn wir träumen, ist unser Gehirn in einem anderen, ursprünglicheren Zustand als tagsüber. Daher werden Träume anders codiert als unser Wach-Erleben. Es ist eine relativ primitive Art zu denken, in Bildern, voller Emotionen und Instinkte und weniger in Sprache und Vernunft. Unsere Logik ist dabei so inaktiv, wie es nur geht.

Während des Traums sind all unsere emotionalen Schaltkreise aktiv. Vor allem ein System ist auf den Computertomographien hell erleuchtet wie ein Weihnachtsbaum: das Dopamin-System. Es schüttet den Botenstoff aus, der uns motiviert, in die Welt zu gehen und zu suchen, was unsere Bedürfnisse befriedigt - Essen, Trinken, Sex, Anerkennung. Aber wie können wir schlafen, wenn dieses System so hellwach ist?

Aus unseren Träumen können wir viel über unsere Seele lernen, weil die Kontrolle durch unser rationales Tagesbewusstsein wegfällt. Der instinktive, emotionale Teil unseres Bewusstseins wird aufgedeckt. Ja, es ist wahrscheinlich der Zustand, in dem wir am dichtesten an der Wahrnehmung dran sind, die wir als Baby hatten.

Es bedeutet, dass Träume motivierte Vorgänge sind, weil es unser Motivationssystem ist, das sie steuert. Der US-Neurobiologe Jaak Panksepp nennt es “Suchsystem”, andere das “Belohnungssystem”. Es sagt uns: Alles, was du brauchst, um zu überleben und dich fortzupflanzen, ist da draußen. Geh raus und hol es dir. Mit diesem schlichten Impuls geht es los, dann kommen Hindernisse und Bedrohungen: Der andere Typ will das auch, worauf du scharf bist, die Motoren für Aggression oder Flucht springen an. Der Traummotor ist ein neuronaler Schaltkreis, der uns mit der Welt interagieren lässt, auf der Suche nach dem, was unsere biologischen Bedürfnisse befriedigt. Tatsächlich erinnert es stark an Freuds Libido-Konzept - Verlangen im weitesten Sinne.

So wie er es beschreibt, ähnelt es dem Ego, wie wir es kennen. Allerdings gibt es nicht nur “Ego-Träume” sondern auch (prophetische) Weisheitsträume. Oder warum heißt es sonst, der Wahrtraum ist ein 32zigstel des Prophetentums?! Jeder von uns kennt schließlich Träume, die sich bewahrheiten.

Auch Solms scheint also - wie viele Traumforscher - nur einen Teil der Realität zu beschreiben und mag sich nicht vorstellen zu können, dass es auch andere Träume gibt. Oder er hat einfach nur Egoträumer gefunden und untersucht…

Robert Enke: Falsche Heldenverehrung im Leben wie im Tod

Monday, November 16th, 2009

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Wird nicht die gigantomanisch inszenierte mediale Heldenverehrung von Robert Enke einzig und allein die Botschaft in die Welt hinaustragen, dass Selbstmord überaus lohnenswert ist und reich belohnt wird? Oder bestätigt sich hier nur wieder die Logik, nach der Enke sicht verstecken mußte: Die Welt der Medienstars bläst “normale” Menschen mit normalen Problemen zu riesigen Popanzen auf, egal ob im Leben oder Tod? Kranke Egowelt.

Wir glauben und haben es von unserem geliebten Sheikh Effendi gehört, dass Depressionen auf Unglaube beruhen (werden 300mal am Tag “al-hamdullilah” (Gott sei Dank) sagt, kann unmöglich traurig sein) und dass Selbstmörder bis zum Tag der Auferstehung immer und immer wieder erleben müssen, wie sie gestorben sind.

Wer spricht über den grenzenlosen Egoismus, Frau und Kinder so zu verlassen, so zu verletzen und sie so mit dem ganzen Scheiß allein zu lassen. Astaghfirullah, Tauba, ya Rabbi! Auch von der Kirche hört man so gar nichts Erhellenendes oder Warnendes! Vielleicht sollten sie einmal bei Walter Nigg nachlesen (”Heimliche Weisheit. Mystisches Leben in der evangelischen Christenheit. Artemis, Zürich 1959″), wie der Heilige Gerhard Tersteegen die Seele eines Selbstmörders rettet.

Nachtrag 5.2.10: Enke, du Supervorbild!

Mehr Selbstmordversuche bei Kindern
Immer mehr Kinder und Jugendliche wollen sich selbst töten. 50 bis 60
Selbstmordversuche pro Monat werden allein in Kölner Krankenhäusern
registriert, fünf Mal so viel wie noch 2006. Auch bundesweit sei
dieser Anstieg zu bemerken, berichtet Prof. Christoph Wewetzer vom
Krankenhaus Holweide auf einer Fachtagung in Köln. Die Dunkelziffer
sei wahrscheinlich höher. Hinter den Selbstmordversuchen der jungen
Menschen stünden verschiedene Gründe: Armut, Leistungsdruck in der
Schule und familiäre Probleme. Der Experte verweist aber auch auf
einen Vorbildeffekt. Wird in den Medien über einen Selbstmord
berichtet wie im Fall des Fußballers Robert Enke, sähen verzweifelte
Jugendliche im Suizid einen Weg, ebenso Aufmerksamkeit zu erregen.
Quelle: Krankenhaus Holweide, Köln

What they are saying is not for saving people here and Hereafter, because they think everything is finishing here and (there is) no more (Hereafter) behind this life! Who killing themselves by their own will, and killing others, their punishment is going to be up to the Day of Resurrection!! [Maulana Sheikh Nazim, PunishmentForTerrorists

Frische Muttermilch besser fürs Baby

Monday, October 5th, 2009

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SubhanAllah!!

Wenn Säuglinge frische Muttermilch trinken, hat das positive Auswirkungen auf ihren Schlafrhythmus. Das fanden jetzt spanische Wissenschaftler heraus. Die Zusammensetzung der Muttermilch ändert sich über den Tag hinweg ständig. Sie enthält immer genau die Stoffe, die für das zentrale Nervensystem des Babys zur jeweiligen Tageszeit günstig sind. Durch diesen natürlichen Wechsel der Zusammensetzung der Milch wird der Rhythmus von Schlaf- und Wachphasen gesteuert.

Operator takes life or not

Monday, August 31st, 2009

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Ein Waffenhersteller in Military killer robots ‘could endanger civilians’:

any decision to take a life using unmanned vehicles is carried out by a properly trained military human operator

Na, dann besteht ja absolut kein Grund zur Sorge! Man braucht auch keinen Todesengel mehr, es gibt ja einen “properly trained military human operator”! :shock: Und demnächst vielleicht nicht nur 607 zivile, unschuldige Opfer durch Drohnenattacken in Afghanistan/Pakistan, sondern noch viel, viel mehr…

Ramadan is like a 30 days Super Bowl

Tuesday, August 4th, 2009

The new Ramadan: It’s beginning to look a lot like… Hassan M. Fattah in den New York Times:

Once an ascetic month of fasting, prayer and reflection on God, Ramadan has gradually taken on the commercial trappings of Christmas and Hannukah. Here in Dubai, commercialism has taken on a life of its own as almost everything has been dressed in the cloak of Ramadan, straight from the sale of consumer goods to the sales of cars. Dubai malls are open till the early morning, and the nights rock away at dinner parties in desert tents.

“Freude ist BMW”

Tuesday, July 28th, 2009

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Freude ist auch mein Thema, deshalb schaue ich genauer hin, als ich folgendes lese…

Das persönlichste, schönste sowie menschlichste aller Gefühle heißt Freude.
Freude nimmt wenig und gibt viel.
Das ist, was uns bewegt.

bis hierhin alles ok, aber jetzt kommt’s (es handelt sich schließlich um eine Anzeige in Spiegel Online)

Freude ist BMW. www.bmw.de !!!

Jawoll, der Sieg des Kapitalismus über die Menschlichkeit…

Krebs - ein Ökosystem: Gottvertrauen besser als Chemotherapie?

Wednesday, June 10th, 2009

In dem Artikel Evolutionäre Krebsmedizin: Kontrollieren statt besiegen wird die Vision aufgezeigt, mit einer milden Behandlung des Krebs ihn tatsächlich “zu besiegen”, d.h. ihn zu tolerieren.

Ein paar Krebsforscher jedoch stellen die bisherige Herangehensweise grundsätzlich in Frage. Robert Gatenby, Chef der Abteilungen für Radiologie und mathematische Onkologie am Moffit Cancer Center in Tampa, Florida, gehört zu ihnen. Er forderte vorige Woche in der Zeitschrift Nature einen grundsätzlichen “Wechsel der Strategie”. Jetzt folgte im Fachblatt Cancer Research ein Artikel von ihm und drei seiner Kollegen unter der Überschrift “Adaptive Therapy”, der seine These mit mathematischen Modellrechnungen und Ergebnissen aus Tierexperimenten untermauern soll. Statt dem Krebs wie üblich mit hochdosierten Chemotherapien zu Leibe zu rücken, um ihn komplett zu eliminieren, will Gatenby das Tumorwachstum lediglich auf ein erträgliches Maß beschränken. Dadurch werden die Patienten zwar nicht von der Wurzel des Übels befreit. Doch der Krebsforscher prognostiziert, dass sie länger leben und weniger unter der Therapie leiden werden. Ein entsprechendes Experiment an Mäusen war positiv.

Eine milde Behandlung ist auch diejenige mit Placebos, und so erhalten Sufi-Geschichten eine unmittelbare wissenschaftliche Bestätigung, die ein Langzeit-Überleben ohne Behandlung beschrieben. Hat nicht schon der Prophet gesagt: “Es gibt eine Krankheit, die nicht besiegt werden kann.” ? Nun sagen es selbst Wisseschaftler, dass Krebs nicht (mit harter Chemotherapie) besiegt werden könne, die Fortschritte in den letzten 50 Jahren seien trotz hunderter Forschungsmilliarden ernüchternd und minimal:

Ernüchterung ist auf allen Feldern der Krebsbekämpfung eingekehrt. Größere Therapieerfolge im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit hat es, abgesehen von ein paar Ausnahmen wie bei Hodenkrebs, manchen Leukämien und vielen Krebserkrankungen von Kindern, seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts praktisch nicht gegeben. Und das, obwohl man inzwischen unzählige an der Entstehung von Krebs beteiligten Gene, Proteine, Hilfsfaktoren und molekularen Signalkaskaden entschlüsselt hat.