Archive for the ‘Naqshbandi’ Category

Sheikh Nazim Effendi: gottvoll

Friday, July 17th, 2009

Heute in A.M.Textor: “Sag es treffender” zufällig bei der Suche nach Synonymen für “spaßig” über den Begriff “gottvoll” gestolpert. Es steht mit folgenden Begriffen in engem Zusammenhang:

komisch, gelungen, gediegen, witzig, ulkig, köstlich, kostbar, possierlich, grotesk, burlesk, possenhaft, schwankhaft, lächerlich, putzig, schnurrig, urkomisch, zwerchfellerschütternd, zum Schießen, unbezahlbar.

Ja, nach der gestrigen Sohbet kann ich all’ dies nur bestätigen: Sheikh Effendi ist wirklich unbezahlbar … zwerchfellerschütternd … urkomisch ;-)

“Oh my servants, be kindly and generous and good ones to each other!”

Friday, July 3rd, 2009

Maulana Sheikh Nazim Effendi:

Why you are killing and destroying? Do you think that you have been created for killing and destroying? Which holy book calling you to kill or to destroy? Oh christian brothers, oh jewish brothers, oh arab brothers, oh muslim brothers, which book calling you to kill, to destroy and to harm people?!! The Lord of Heavens is saying through old testament, new testament, and holy qur’an: “Oh my servants, be kindly and generous and good ones to each other to you! Because I like that from you and you are glorified through my creation.”

We are not in need of people like ourselves, no!

Wednesday, June 17th, 2009

Maulana Sheikh Nazim:

(The) Muslim world, they are asking to eat each other, to kill each other, to destroy each other, because they are following elections. They are not asking selected ones. What you are electing? (People) like you. We are not in need (of) people like ourselves, no. (There) must be someones selected from Heavens and supported from Heavens, (someones that) heavenly Powers (are) coming to them and destroying everything. Don’t worry from their missiles, nuclear-muclear! But we are getting weaker, weaker. [BelieveInThePowerOfIslam]

Taking Bayyath through Website

Tuesday, May 5th, 2009

Da behaupte noch einer, die Sufiorden würden nicht mit der Zeit gehen! Hier geht’s zum Instant-Bayyath

Lefke Life

Wednesday, May 2nd, 2007

Die Berichte von meiner Woche auf Zypern sind auch im Presseblog der Osmanischen Herberge zu lesen.

Abfahrt

Monday, April 30th, 2007

Die Abfahrt verläuft umgekehrt zur Ankunft. Koffer packen, Auto besteigen, man läßt Lefke hinter sich, fährt schnurgerade auf die Hauptstrasse in Gemikonagi zu … Doch halt: Ist nicht alles wie verwandelt!? Das kurze Stück Meer in Gemikonagi, auf das man zufährt, leuchtet windstill und verheissungsvoll wie ein Stück vom Paradies, die Berge des Pentadaktylos leuchten im Morgennebel voll Liebe, der Wagen rollt sanft und sicher auf Engelsschwingen, das Herz ist ruhig und heiter (auch wenn man genau weiß, dass später der Wind wieder auffrischen und es in Unruhe versetzen wird…), statt Ungeduld ist grenzenlose Geduld angesagt. Und jetzt erst fällt mir auf, dass am Anfang und Ende dieses Weges ja zwei heilige Frauen stehen – Hajji Anne in Lefke und Hala Sultan in Larnaca (möge Allah mit ihnen zufrieden sein und ihr Andenken heiligen).

Was habe ich in dieser kurzen Woche noch erlebt/gelernt?
Ich habe dank der guten Versorgung (abgesehen vom Döner :-) ) bestimmt zwei Kilo zugenommen, worüber mich aber das Sheikh(?)-Wort “Ein Mann ohne Bauch ist wie ein Haus ohne Möbel” hinwegtröstete. Noch ein türk. Spruch (von Sawasch): “Sei heilig wie Wasser.” hm, okeee… Und hier der dritte Spruch (aus dem Hagakure), der mir ab und an half: “Matters of great concern should be treated lightly. – Matters of small concern should be treated seriously…” (MP3)

Ach ja, und dann die obligatorische Frage am Abend des Abreisetags: “Who is going to die?” (Abdullah meldet sich vorlaut: “Ich! Ich!”) … ähem, es hieß wohl: “Who is going today?” ;-) Wie auch immer – wir kommen wieder! Insha’llah ganz bestimmt …

Lefkoşa

Monday, April 30th, 2007

Als ich vor der Selimiye-Moschee stehe, kommt mir eine “nette” Erinnerung an die guten alten Tage hoch, als alle Gaeste spaet abends mit Sheikh Effendi in dem kleinen Raum dinierten, der heute zwischen Sheikh-Haus und Moschee liegt:
Nach dem Juma in Lefkoşa hatte Jamaluddin auf Geheiss des Sheikhs etwas “Besonderes” aus einem Süssigkeitenladen direkt neben der Moschee mitgebracht, das dem hohen Besuch nach dem überreichen Mahl als krönendes Abschlussdesert kredenzt werden sollte. Wir kannten diese lokale Spezialitaet nicht und bıssen herzhaft und frohgemut in die an Halva erinnerende Süssspeise. Würg. Kau. Würgwürg. Kaukau… Hm, was war denn das?? Nachdem wir den ersten Bissen noch halbwegs würdevoll hinunterbekommen hatten, bot uns Sheikh Effendi noch mehr an: Es sei noch etwas da, wer hat noch nicht, wer will nochmal?! Alle lehnten dankbar ab – es war “Ox-Food”, der (fast) ungeniessbare Bodensatz aus den Sesammus-Faessern. Und Sheikh Effendi hatte seinen Spass mit uns, er amüsierte sich köstlich über uns!

Siebter Tag – Rosen aus Sheikh Effendis Garten

Monday, April 30th, 2007

Sheikh Effendis Garten in Lefke erstrahlt zur Zeit in herrlicher Blütenpracht, hier einige der schönsten Rosen.

ssc_0267.thumbnail.JPGssc_0266.thumbnail.JPGssc_0265.thumbnail.JPGssc_0264.thumbnail.JPGssc_0262.thumbnail.JPGssc_0261.thumbnail.JPGssc_0260.thumbnail.JPGssc_0258.thumbnail.JPGssc_0257.thumbnail.JPG

Weitere Rosen …
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Sechster Tag – Sohbet

Sunday, April 29th, 2007

Sheikh Effendi hält zur Zeit nur an Sonntagen eine Sohbet – nach dem Mittagsgebet, zu dem auch viele Gäste kommen. Diesmal ging es um ein Prophetenwort, dass man nie aufhören sollte zu lernen. Sheikh Effendi stellte als erstes und wichtiges Lernziel heraus, dass man sich selbst kennen sollte. Das Wissen um das Wesen und die Schöpfung der eigenen Person – physisch und geistig. Das gesamte Wissen aller Wissenschaftler würde noch nicht mal ausreichen, auch nur einen Moskito zu verstehen – um wieviel weniger dann einen Menschen! Die komplette Lecture ist demnächst hier zu finden – wie alle Lectures als Podcast.

Deutsche Schule

Sunday, April 29th, 2007

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Von kaum jemand beachtet hat sich seit einem 3/4 Jahr eine kleine deutschsprachige Schule in Lefke etabliert. Unter der vorbildlichen und ehrenamtlichen Anleitung von Schwester Hamida lernen hier fuenf Kinder Deutsch, Mathematik, Englisch, Sachkunde und Religion. Sport wird von Habiba unterrichtet, Sticken von Hajji Rukiya, der Tochter von Sheikh Effendi, und schliesslich Zeichnen bei Elef, der Tochter von Selma aus Berlin.