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	<title>Der Sufiblog</title>
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	<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 10:22:20 +0000</pubDate>
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		<title>Masslos</title>
		<link>http://www.sufiblog.de/archives/2010/02/21/355</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 09:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Gott hat mich auf diese Welt geschickt, damit ICH mich entfalte, damit es MIR gut geht, alles bitte nur in Ma&#223;en.&#8221;
&#8220;Nein, ganz im Gegenteil m&#246;chte Gott, dass wir ihn ma&#223;los lieben, uns ihm ma&#223;los hingeben. Daf&#252;r wird er uns ma&#223;los belohnen. (alles andere ist schale Lauheit)&#8221;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Gott hat mich auf diese Welt geschickt, damit ICH mich entfalte, damit es MIR gut geht, alles bitte nur in Ma&#223;en.&#8221;</p>
<p>&#8220;Nein, ganz im Gegenteil m&#246;chte Gott, dass wir ihn ma&#223;los lieben, uns ihm ma&#223;los hingeben. Daf&#252;r wird er uns ma&#223;los belohnen. (alles andere ist schale Lauheit)&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Priester kann seine Sexualität leben, ohne den Zölibat zu brechen</title>
		<link>http://www.sufiblog.de/archives/2010/02/10/350</link>
		<comments>http://www.sufiblog.de/archives/2010/02/10/350#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>

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		<description><![CDATA[
(c) Carolus Wikipedia
hä? Wie soll das gehen? Die Psychotherapeutin Rotraud Perner in SPIEGEL ONLINE: &#8220;Priester müssen lernen, was Sexualität ist&#8221;. Und weiter:
Priester müssen lernen, was Sexualität ist und sich mit ihrer eigenen Sexualität auseinandersetzen. Ein Priester kann seine Sexualität leben, ohne den Zölibat zu brechen. Schwierig ist es für diejenigen, die gemerkt haben, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/belgische_bisschoppen-300x194.jpg" alt="belgische_bisschoppen" title="belgische_bisschoppen" width="300" height="194" class="alignnone size-medium wp-image-352" /><br />
<em>(c) Carolus Wikipedia</em></p>
<p>hä? Wie soll das gehen? Die Psychotherapeutin Rotraud Perner in SPIEGEL ONLINE: <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,676720,00.html">&#8220;Priester müssen lernen, was Sexualität ist&#8221;</a>. Und weiter:</p>
<blockquote><p>Priester müssen lernen, was Sexualität ist und sich mit ihrer eigenen Sexualität auseinandersetzen. Ein Priester kann seine Sexualität leben, ohne den Zölibat zu brechen. Schwierig ist es für diejenigen, die gemerkt haben, dass sie den falschen Beruf gewählt haben. Die hatten meist davor schon Probleme mit ihrer Sexualität und daher die Hoffnung, dass sie durch ihren Beruf - durch den vorgeschriebenen Verzicht - quasi befreit werden. [...] Heutzutage ist es in vielen kleinen Gemeinden doch gar kein großes Thema mehr, wenn sich ein Pfarrer in eine Frau verliebt und diese ein Kind bekommt, da haben die Bürger kein Problem damit, wenn ihr Pfarrer eine Familie hat. Die meisten Priester jedoch sind nicht verliebt, sondern einfach nur geil. [...] Die Kirche selbst ist nicht das Problem, aber sie hat eines.
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Islamophobie ist simple Fremdenfurcht</title>
		<link>http://www.sufiblog.de/archives/2010/02/04/339</link>
		<comments>http://www.sufiblog.de/archives/2010/02/04/339#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[
Weitere Argumente: 
In Norddeutschland im 19. Jahrhundert (wurden) katholische Kirchen für zugewanderte Arbeiter fast ebenso bekämpft &#8230; wie heute Moscheen. 
Kristen Benning, Die Welt, 04.02.2010
In einem Kommentar wäre Balmer fast geneigt, das Verbot gutzuheißen, stellt dann aber fest, dass das &#8220;Pseudofeminismus&#8221; wäre: 
Keine Frage, die afghanische Burka ist ein Symbol der Frauenverachtung. Fast wäre man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/plakat_ja_zum_minarett-verbot_580x782.jpg"><img src="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/plakat_ja_zum_minarett-verbot_580x782-222x300.jpg" alt="plakat_ja_zum_minarett-verbot_580x782" title="plakat_ja_zum_minarett-verbot_580x782" width="222" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-348" /></a></p>
<p>Weitere Argumente: </p>
<blockquote><p>In Norddeutschland im 19. Jahrhundert (wurden) katholische Kirchen für zugewanderte Arbeiter fast ebenso bekämpft &#8230; wie heute Moscheen. </p></blockquote>
<p>Kristen Benning, Die Welt, 04.02.2010</p>
<p>In einem Kommentar wäre Balmer fast geneigt, das Verbot gutzuheißen, stellt dann aber fest, dass das &#8220;Pseudofeminismus&#8221; wäre: </p>
<blockquote><p>Keine Frage, die afghanische Burka ist ein Symbol der Frauenverachtung. Fast wäre man geneigt, einem Verbot zuzustimmen, wenn es dem Kampf gegen Unterwerfung und Gewalt in der Familie dienen würde. Doch <strong>hinter der fortschrittlichen Rhetorik gegen Burka und Nikab wird eine zusehends unverschleiert daherkommende Islamfeindlichkeit sichtbar</strong>.</p></blockquote>
<p>Der der Islamfreundlichkeit gänzlich unverdächtige Rudolf Balmer im Auslandsteil der der Islamfreundlichkeit gänzlich unverdächtigen Die Tageszeitung, 04.02.2010.</p>
<p>Nachtrag: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,683119,00.html">US-Menschenrechtsbericht</a> kritisiert Kopftuchverbot in Deutschland und Minarettverbot in der Schweiz</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Evolution ging zweimal den gleichen Weg? Alles, nur kein Schöpfer!</title>
		<link>http://www.sufiblog.de/archives/2010/01/26/332</link>
		<comments>http://www.sufiblog.de/archives/2010/01/26/332#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 07:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Claudia Saputo Fotolia
Dass sich die Echo-Ortung bei Fledermäusen und Delfinen selbst auf molekularer Ebene vollkommen identisch entwickelte, wie heute Wissenschaft.de in Evolution ging zweimal den gleichen Weg berichtet, ist statistisch gesehen ein Ding der Unmöglichkeit. 14 identische Abweichungen im Ultraschall-ortenden Prestin-Molekül! Deshalb aber direkt auf die Knie zu fallen und an einen Schöpfer zu glauben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/fotolia_4668457_m-c2a9-claudia-saputo-fotoliacom.jpg"><img src="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/fotolia_4668457_m-c2a9-claudia-saputo-fotoliacom-300x269.jpg" alt="Delfino" title="Delfino" width="300" height="269" class="alignnone size-medium wp-image-334" /></a><br />
<em>Claudia Saputo Fotolia</em></p>
<p>Dass sich die Echo-Ortung bei Fledermäusen und Delfinen selbst auf molekularer Ebene vollkommen identisch entwickelte, wie heute Wissenschaft.de in <a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/309504.html">Evolution ging zweimal den gleichen Weg</a> berichtet, ist statistisch gesehen ein Ding der Unmöglichkeit. 14 identische Abweichungen im Ultraschall-ortenden Prestin-Molekül! Deshalb aber direkt auf die Knie zu fallen und an einen Schöpfer zu glauben, fällt den Wissenschaftlern aber trotzdem nicht ein. Selbst das simple Infragestellen der Evolution, wie sie gegenwärtig gelehrt wird, angesichts einen solchen &#8220;Faux-Pax&#8221; kommt nicht in Frage - das ist ja schließlich das - zentrale - Dogma der Naturwissenschaftler.</p>
<blockquote><p>Überraschenderweise ähnelt sich der Prestin-Aufbau bei Delfinen und Fledermäusen so stark, dass sie in einem auf den Prestin-Daten basierenden Stammbaum als eine einzige Gruppe erscheinen, entdeckten die Forscher. Im Lauf der Zeit müssen sich also bei den Fledertieren und den Zahnwalen die gleichen Veränderungen im Prestin-Protein angesammelt haben. Erstaunlich sei dabei die schiere Zahl an Übereinstimmungen gewesen, schreiben die Forscher – sie identifizierten 14 Abweichungen, die bei beiden Gruppen vorkamen</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abhängigkeiten</title>
		<link>http://www.sufiblog.de/archives/2010/01/22/328</link>
		<comments>http://www.sufiblog.de/archives/2010/01/22/328#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 19:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[
Warum sind die anderen so böse mit mir? 
1. Stufe: Das ist das Ego des Anderen. Wie klingt das Klatschen einer Hand? Ich halte also nicht dagegen, sondern warte ab, bis der &#8220;Anfall&#8221; (in 5 Minuten oder 5 Stunden oder 5 Tagen oder 5 Wochen oder 5 Monaten oder 5 Jahren) vorbei ist.
2. Stufe: Damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/800px-01_tristeza.jpg"><img src="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/800px-01_tristeza-300x225.jpg" alt="800px-01_tristeza" title="800px-01_tristeza" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-329" /></a></p>
<p>Warum sind die anderen so böse mit mir? </p>
<p>1. Stufe: Das ist das Ego des Anderen. Wie klingt das Klatschen einer Hand? Ich halte also nicht dagegen, sondern warte ab, bis der &#8220;Anfall&#8221; (in 5 Minuten oder 5 Stunden oder 5 Tagen oder 5 Wochen oder 5 Monaten oder 5 Jahren) vorbei ist.<br />
2. Stufe: Damit ich lerne, mich nicht von anderen abhängig zu machen sondern nur von Allah. Die einzige erlaubte Frage ist &#8220;Oh Allah, wie kann ich dich erfreuen? Mit welcher Handlung kann ich dir Freude machen?&#8221; Und wenn Allah mit einem erfreut ist, macht er es, dass alle mit einem erfreut sind -  aber das ist mir dann auch schon egal&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Haiti: Warum kann Allah sowas nur zulassen?</title>
		<link>http://www.sufiblog.de/archives/2010/01/20/319</link>
		<comments>http://www.sufiblog.de/archives/2010/01/20/319#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 20:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Maulana]]></category>

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		<description><![CDATA[
Diese und ähnliche Fragen werden jetzt zuhauf gestellt. Sheikh Nazim hat auch hier die passende Antwort: Es wäre sehr viel besser für dich, wenn du diese Frage nicht stellen würdest.
Allah Almighty declared: “I am going to try My servants.” – finished. You can’t ask why, as He has clearly said why:- to test His servants.

Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/cite_soleil_haiti.jpg"><img src="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/cite_soleil_haiti.jpg" alt="cite_soleil_haiti" title="cite_soleil_haiti" width="320" height="240" class="alignnone size-full wp-image-323" /></a></p>
<p>Diese und ähnliche Fragen werden jetzt zuhauf gestellt. Sheikh Nazim hat auch hier <a href="http://www.sufismus-online.de/PersonalityofAllah">die passende Antwort</a>: Es wäre sehr viel besser für dich, wenn du diese Frage nicht stellen würdest.</p>
<blockquote><p>Allah Almighty declared: “I am going to try My servants.” – finished. You can’t ask why, as He has clearly said why:- to test His servants.
</p></blockquote>
<p>Und wenn man dann doch nachfragt und anfängt an Seinem (geheimnen) Plan zu zweifeln, dann passiert folgendes und es kann nicht fett genug geschrieben werden:</p>
<p><strong>The reason for all trouble on earth, for all wars and suffering is that </strong><br />
<strong><br />
<blockquote>people have lost sight of their Lord’s Will behind all events.<br />
They have lost sight of the hand of the One Who is testing them through those events.<br />
They have stopped seeing events as tests from their Lord.<br />
Therefore they continue failing those tests. </p></blockquote>
<p></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rassismus II: Schönheitsoperationen statt Schleier</title>
		<link>http://www.sufiblog.de/archives/2010/01/04/312</link>
		<comments>http://www.sufiblog.de/archives/2010/01/04/312#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 11:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Frau]]></category>

		<category><![CDATA[Presse/Funk/TV]]></category>

		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auch dieser Artikel wird in dem gewaltigen Gesellschaftsspiel &#8220;Islam Bashing&#8221; untergehen, das wir zur Zeit erleben. Keine Zeitung, keine Fernsehsendung, kein Moderator ist sich zur Zeit zu blöd, um in die Kerbe des frauenfeindlichen Islams zu schlagen. Dummheit ist es ja auch nicht, denn es bringt ja Quote. Nun ist mit Petra Wild ein Stück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/532px-jan_vermeer_van_delft_015.jpg"><img src="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/532px-jan_vermeer_van_delft_015-266x300.jpg" alt="532px-jan_vermeer_van_delft_015" title="532px-jan_vermeer_van_delft_015" width="266" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-326" /></a></p>
<p>Auch dieser Artikel wird in dem gewaltigen Gesellschaftsspiel &#8220;Islam Bashing&#8221; untergehen, das wir zur Zeit erleben. Keine Zeitung, keine Fernsehsendung, kein Moderator ist sich zur Zeit zu blöd, um in die Kerbe des frauenfeindlichen Islams zu schlagen. Dummheit ist es ja auch nicht, denn es bringt ja Quote. Nun ist mit Petra Wild ein Stück Wahrheit in konzentrierter Form zu finden - für denjenigen, der es hören mag. </p>
<p>Petra Wild, 29.12.2009 in Telepolis: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31769/1.html">Schönheitsoperationen statt Schleier</a></p>
<blockquote><p>Der Kampf der &#8220;Islamkritiker&#8221;, wie sie sich selbst gerne nennen, gilt einem Islam, den sie selbst erfunden haben oder anders: Sie haben sich den Islam so hergerichtet, wie sie ihn brauchen, um auf ihn einschlagen zu können.</p></blockquote>
<p>Und überaus interessant die geschichtlichen Vergleiche, die sie zieht, und die Zahlen, die sie vorlegt:</p>
<blockquote><p>Der Themenkomplex Frauen und Sexualität ist neben dem der Gewalt bereits seit den Kreuzzügen das zentrale Thema antimuslimischer Propaganda. Damals wurde den Muslimen allerdings eine allzu große Sinnlichkeit und Libertinage vorgeworfen.[2] Dass den Muslimen heute das genaue Gegenteil vorgeworfen wird , gründet weniger im Verhalten der Muslime selbst als in der Veränderung des Selbstbildes westlicher Gesellschaften, die sich gerne als &#8220;aufgeklärt&#8221;, &#8220;zivilisiert&#8221; und &#8220;emanzipiert&#8221; sehen.
</p></blockquote>
<blockquote><p>Wie wenig auch das mit der Realität zu tun hat, wie wenig patriarchale Machtverhältnisse auch in Europa und den USA überwunden sind, zeigen die fortgesetzte Diskriminierung am Arbeitsplatz und das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. 40% aller Frauen in Deutschland haben seit ihrem 16. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt.[3] UNIFEM zufolge erleben [extern] 40-50% aller Frauen in den EU-Staaten sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz. In den USA werden 83% aller Schülerinnen zwischen 12 und 16 Jahren an öffentlichen Schulen Opfer von sexuellen Übergriffen. In den USA werden jede Woche 25 Frauen von ihren (ehemaligen) Partnern ermordet, das sind mehr Frauen als zum Beispiel innerhalb eines Jahres in Jordanien wegen der &#8220;Ehre&#8221; ermordet werden.[4]</p></blockquote>
<p><strong>Der europäische Kolonialismus ersetzt das einheimische Patriarchats durch ein an westlichen Strukturen orientiertes</strong></p>
<blockquote><p>Die Unterdrückung von Frauen in muslimischen Gesellschaften auf den Islam zurückzuführen, ist eine Erfindung des europäischen Kolonialismus des 19.Jahrhunderts, der ideologisch als &#8220;mission civilisatrice&#8221; oder &#8220;the white man&#8217;s burden&#8221; verbrämt wurde. Als Beleg für die &#8220;Minderwertigkeit&#8221; und &#8220;Unzivilisiertheit&#8221; der Muslime musste unter anderem die Frauenunterdrückung herhalten.[<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31769/lit.html#l5">5</a>] Nicht nur aus dem viktorianischen England sind weiße Männer zur Rettung muslimischer Frauen ausgezogen, auch der Krieg gegen Afghanistan wurde mit der Notwendigkeit zur &#8220;Befreiung&#8221; der Frauen begründet. Gemeint war und ist damit freilich nie mehr als die Ersetzung des einheimischen Patriarchats durch ein an westlichen Strukturen orientiertes, mit dem Kapitalismus kompatiblen Patriarchat: Schönheitsoperationen statt Schleier. In beiden Fällen bestimmt &#8220;die Tyrannei des männlichen Blicks&#8221;, wie Frauen aussehen.</p></blockquote>
<p><strong>Frauenunterdrückung: Vorwand zur Dämonisierung des Islams</strong></p>
<blockquote><p>Aber rassistischen Stereotypen ist mit Fakten nicht beizukommen. Dass es bei diesen Stereotypen weniger um die Frauen selbst geht als um Vorwände zur Dämonisierung des Islams, zeigt sich auch an der ausgeprägten Doppelmoral, die damit einher geht. Patriarchale Gesellschaftsstrukturen bestehen weltweit und zeigen sich in höchst unterschiedlichen Formen. Die christliche und jüdische Religion haben nicht weniger frauenfeindliche Züge als der Islam, ohne dass diese Religionen deswegen pauschal dämonisiert würden. Die linke ägyptische Feministin Nawal al-Saadawi bezeichnet den Islam sogar als die frauenfreundlichste unter den drei großen montheistischen Religionen. In Jerusalem greifen jüdische Fundamentalisten regelmäßig diejenigen Frauen körperlich an, die in ihren Augen &#8220;unzüchtig&#8221; gekleidet sind. Würde diese relativ marginale Erscheinung zum Wesen des Judentums und dieses per se zur frauenfeindlichen Religion erklärt, würde zu Recht der Vorwurf des Antisemitismus erhoben.</p></blockquote>
<p><strong>Wer die Macht über die Medien hat, verstärkt negative Botschaften und erzeugt so Rassismus</strong></p>
<blockquote><p>Mit dem Islam ist das anders. Kein Vorurteil, keine Unwahrheit, keine Übertreibung wird ausgelassen. Über den Islam und die Muslime darf alles gesagt werden, ohne dass sich Protest regte. Muslime sind von ganz oben &#8220;zum Abschuss freigegeben&#8221; – innerhalb Europas vorwiegend im übertragenen Sinn, außerhalb Europa buchstäblich.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sufiblog.de/archives/2010/01/04/312/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn erst die Minarette wieder brennen hat das nichts mit Islam zu tun, das ist blanker Rassismus</title>
		<link>http://www.sufiblog.de/archives/2009/12/07/292</link>
		<comments>http://www.sufiblog.de/archives/2009/12/07/292#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 12:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[
In dem Beitrag &#8220;Islamfeindlichkeit kommt nicht vom Rand&#8221; interviewt Birgit v. Criegern die sicher nicht als subjektiv zu brandmarkende Wissenschaftlerin Sabine Schiffer vom Institut für Medienverantwortung, Erlangen. Hier einige Auszüge:
Muslime unterdrücken Frauen, das ist die ewige und einzige Wahrheit

Bei der PR-Kampagne der SVP ging es ja gezielt um eine Vermischung der Themen Religionsausübung, also Moschee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/51760_full_4f4b.jpg" alt="Buchtitel" title="Buchtitel" width="169" height="240" class="alignnone size-full wp-image-293" /></p>
<p>In dem Beitrag <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31635/1.html">&#8220;Islamfeindlichkeit kommt nicht vom Rand&#8221;</a> interviewt Birgit v. Criegern die sicher nicht als subjektiv zu brandmarkende Wissenschaftlerin Sabine Schiffer vom <a href="http://www.medienverantwortung.de/">Institut für Medienverantwortung</a>, Erlangen. Hier einige Auszüge:</p>
<p><strong>Muslime unterdrücken Frauen, das ist die ewige und einzige Wahrheit</strong></p>
<blockquote><p>
Bei der PR-Kampagne der SVP ging es ja gezielt um eine Vermischung der Themen Religionsausübung, also Moschee und Minarett, mit Fragen einer angeblichen Schariaeinführung und ganz wichtig &#8220;Frauenunterdrückung&#8221;. Darum schmückte ja auch eine vollverschleierte dunkle Gestalt das bekannteste Anti-Minarett-Plakat, die zudem noch mit Themen wie z.B. die Genitalverstümmelung assoziiert wurde. Das hat sich in den letzten Jahren als sehr effektives Mittel einer vermeintlich aufgeklärten Propaganda erwiesen.</p></blockquote>
<p><strong>Devote Putzfrauen sind ok, Stolze Akademikerinnen tabu</strong></p>
<blockquote><p>
Es sind ja nicht die kopftuchtragenden Putzfrauen, die stören, sondern die kopftuchtragenden Akademikerinnen – und da geht es um Privilegienschutz und um sonst nichts. Die Widersprüchlichkeit der Argumentationen wird kaum bemerkt, so emotional wird die Debatte – gerade um die Frauen – geführt.</p></blockquote>
<p><strong>Kaufe nicht bei Muslimen</strong></p>
<blockquote><p>Wenn wir uns die subtileren Formen des Antisemitismus ansehen, so wie wir es in unserem Buch in Bezug auf das 19. Jahrhundert tun, dann wird überdeutlich, was sich hier für fatale Parallelen entwickeln: Damals wurde diskutiert, ob jüdische Lehrer gute Lehrer sein können, dass man die jüdischen Schriften und Predigten ins Deutsche übersetzen müsse, ob Juden überhaupt loyale Staatsbürger sein können etc. Und natürlich waren Eigenheiten wie etwa das Schächten oder Speisevorschriften gerne ein Thema der Abgrenzung und auch Diffamierung. Auch ein Vergleich mit Karikaturen aus dieser Zeit würde verdeutlichen, dass wir nicht antiislamische Karikaturen unter Meinungsfreiheit abbuchen können. </p></blockquote>
<p><strong><br />
Das antiislamische Feindbild: Mehrheitlich konsensfähig</strong></p>
<blockquote><p>&#8230; die Bürgermeinung von &#8220;der Islamisierung&#8221; unserer Gesellschaft, wie sie Wolfgang Bosbach von der CDU eben wieder als einen Fakt hingestellt hat. Politiker und Medien kultivieren das antiislamische Feindbild und gehören damit letztlich auch in den Pakt der Rassisten.</p></blockquote>
<p><strong>Wir arbeiten fleissig an einer neuen Weltverschwörungstheorie</strong></p>
<blockquote><p>Kaum jemand merkt, dass die These von &#8220;der Islamisierung&#8221; eine Weltverschwörungstheorie vergleichbar der von einem &#8220;verschworenen Weltjudentum&#8221; ist. Das ist erschreckend – als hätten wir unsere historischen Lektionen auswendig gelernt, aber nicht verstanden.</p></blockquote>
<blockquote><p>Es ist seit Jahr und Tag gängige Praxis der sog. Eliten, dass allgemein relevante Themen auf markierte Gruppen projiziert werden. Dann kann man etwa unser Schulsystem so lassen wie es ist und muss nicht z. B. teuer die Schulklassen halbieren, sondern kann die daraus resultierenden Probleme den angeblich &#8220;Integrationsunwilligen&#8221; in die Schuhe schieben. Das widerspricht soziologischem, psychologischem und rassismuskritischem Wissen&#8230; Für den Schaden, den man selber durch falsche Maßnahmen anrichtet, kann man die Schwachen leicht verantwortlich machen. Und das wird in der Krise bald noch mehr Verlierer treffen.</p></blockquote>
<p><strong>Es geht gar nicht um Religion</strong></p>
<blockquote><p>Geht es also eher um gesellschaftliche Probleme, die mit Islam- oder Religionskritik diszipliniert werden sollen?</p>
<p>Ja, diese Debatten sind eigentlich anderer als religiöser Natur. Auch eine vergleichbar fundamentalistische Bibelkritik würde uns alt aussehen lassen, wenn wir das wortwörtlich nähmen. Und Antisemitismus konnte auch nicht mit Erklärungen übers Judentum behoben werden. In die Falle von damals drohen wir jedoch heute wieder zu tappen, weil wir glauben, dass es bei dem ganzen Streit um Religion geht. </p></blockquote>
<p><strong>PR-Arbeit für mehr Islamhass und Rassismus</strong></p>
<blockquote><p>Rassismus dekonstruiert man aber nicht über Erklärungen über die Betroffenen, egal ob Juden, Muslime, Schwarze, Behinderte, Frauen, Ossis. Es geht um Gruppenwahrnehmung, Gruppenbildung und Gruppeninklusion oder –exklusion und vielleicht noch folgende Identifikationsprozesse. Und das trifft gerade nur zufällig die Muslime, weil sie auf unserem Öl wohnen – um es mal etwas provokant zu sagen. Ich stütze hiermit die These von [extern] Daniele Ganser, der als Historiker und Vorsitzender der Organisation &#8220;Peak-Oil&#8221; darauf verweist, dass es nicht ganz zufällig ist, dass der Westen gerade dort Kriege führt, wo es um &#8220;Ressourcensicherung&#8221; geht. Unsere Medien und Meinungsführer sind also bestimmten Think-Tanks aufgesessen, die mit teurer PR – finanziert aus Petro-Dollars – uns den Kulturkampf als neues Opium des Volkes eingeimpft haben.</p></blockquote>
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		<title>Terrorismus, Medien und Staatsschutz: Eine gefährliche Mischung</title>
		<link>http://www.sufiblog.de/archives/2009/11/26/290</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse/Funk/TV]]></category>

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Ein Käfig voller Enten? Recherchen zur Sauerlandzelle Von Walter van Rossum. Deutschland Radio 12.5.2009
Betrachtet man die Geschichte der sogenannten Sauerlandbomber aus der Nähe, dann bleibt wenig übrig von den eiskalten Terroristen, die von Al Kaida gesteuert die Superbombe in Deutschland zünden wollten. Wir sehen Amateure, die mit ungeeigneten Chemikalien gefährlich rumhantieren und sich geradezu grotesk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/stockenten.jpg" alt="stockenten" title="stockenten" width="250" height="183" class="alignnone size-full wp-image-301" /></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/download/104169">Ein Käfig voller Enten? Recherchen zur Sauerlandzelle</a> Von Walter van Rossum. Deutschland Radio 12.5.2009</p>
<blockquote><p>Betrachtet man die Geschichte der sogenannten Sauerlandbomber aus der Nähe, dann bleibt wenig übrig von den eiskalten Terroristen, die von Al Kaida gesteuert die Superbombe in Deutschland zünden wollten. Wir sehen Amateure, die mit ungeeigneten Chemikalien gefährlich rumhantieren und sich geradezu grotesk auffällig benehmen. Die angeblichen Verbindungen zur Crème des internationalen islamistischen Terrorismus sind reichlich undurchsichtig. Man muss, die bekannten Fakten nüchtern betrachtet, die medial verbreitete Geschichte von der generalstabsmäßig organisierten und durchgeführten Geheimoperation der Sicherheitsbehörden gegen die zum Blutbad entschlossenen Terroristen aus guten Gründen bezweifeln. Beunruhigender sind die deutlichen Hinweise auf die Verstrickungen der verschiedenen Geheimdienste in die Aktivitäten der verdächtigen jungen Männer. Genauso beunruhigend ist aber auch, dass der überwiegende Teil der Medien von den Ungereimtheiten der offiziellen Darstellung aus Kreisen der Sicherheitsbehörden keine Notiz zu nehmen bereit ist, geschweige denn sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit macht.</p></blockquote>
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		<title>Hebammen für&#8217;s Sterben</title>
		<link>http://www.sufiblog.de/archives/2009/11/25/283</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ansprachen]]></category>

		<category><![CDATA[Presse/Funk/TV]]></category>

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Der Münchener Palliativmediziner Gian Domenico Borasio:
Hilfreich ist es, die Parallele zwischen Geburt und Tod zu sehen. Beide sind physiologische Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Diese natürlichen Prozesse laufen dann am besten ab, wenn sie von Ärzten möglichst wenig gestört werden. Was wir im Grunde brauchen, sind Hebammen für das Sterben. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sufiblog.de/wp-content/uploads/800px-hold_my_hand-300x200.jpg" alt="800px-hold_my_hand" title="800px-hold_my_hand" width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-288" /></p>
<p>Der Münchener Palliativmediziner <a href="http://www.faz.net/s/Rub867BF88948594D80AD8AB4E72C5626ED/Doc~EEB5AA99B5E4B427BB9DC962204BE2BA3~ATpl~Ecommon~Scontent.html?nwl_wissenschaft">Gian Domenico Borasio</a>:</p>
<blockquote><p>Hilfreich ist es, die Parallele zwischen Geburt und Tod zu sehen. Beide sind physiologische Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Diese natürlichen Prozesse laufen dann am besten ab, wenn sie von Ärzten möglichst wenig gestört werden. Was wir im Grunde brauchen, sind Hebammen für das Sterben. Wie bei der Geburt gibt es allerdings etliche Fälle, bei denen ärztliche Intervention notwendig ist, und einige wenige Fälle, die einer hochspezialisierten Palliativmedizin bedürfen.</p></blockquote>
<p>Und auf die Frage &#8220;Und wie möchten Sie sterben?&#8221; sagt der doch glatt:</p>
<blockquote><p>Ein fernöstlicher Meister sagte einmal: Meine Religion besteht darin, mich auf meinem Totenbett nicht schämen zu müssen. Das würde ich mir wünschen.</p></blockquote>
<p>(<em>dying without shame</em> scheint eine <a href="http://www.google.de/search?hl=de&#038;client=firefox-a&#038;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&#038;hs=eqv&#038;q=%22Dying+Without+Shame%22&#038;btnG=Suche&#038;meta=&#038;aq=f&#038;oq=">buddistisches</a> Vorstellung zu sein)</p>
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